Die Mündung des Rio Papagayo markiert etwa das östliche Ende der
Strände, die man im weitesten Sinne Acapulco zuordnen kann und
östlich davon kommen 100 Kilometer unberührtes Niemandsland, das
auch schlecht zugänglich ist. Der erste Strand, der danach kommt,
ist Playa Ventura. Er liegt zwischen Copala und Marquelia.
Der langgezogene Strand ist schön. Riesige Wellen, gefährliche Unterströmungen und Felsen im Wasser machen Schwimmen unmöglich. In den Wellen herumzuhopsen macht aber Spaß. Der Sand ist hellbraun und fein. In dem ordentlichen und angenehmen Dorf gibt es mehrere Restaurants und sogar eine Bar. Hauptsächlich werden natürlich Fischgerischte serviert. Außerhalb der Saison ist wenig los, an Weihnachten, Ostern und in den Sommerferien aber wird es voll. Überwiegend kommen mexikanische Urlauber. Viele campen am Strand.
Die Bewohner von Playa Ventura sind zum großen Teil Nachkommen afrikanischer Sklaven. Es gibt einige zehntausend schwarze Mexikaner im südöstlichen Guerrero.
3 km östlich liegen auffallende Felsen, die Casa de Piedra genannt werden. Man kann am Sandstrand entlang laufen, auch die Felsen sind leicht zu queren. Weitere Restaurants warten auf Kundschaft. Der Strand ist nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Das Preisniveau ist recht hoch, während der Hauptsaison verdoppeln sich die Preise nochmal.
Hotel Brisa Martina, 1 Block vom Strand, 250 Peso, 300 Peso in der Nebensaison.
Hotel Mary, direkt am Strand, 150 Peso / 200 Peso, sehr einfach.
Camionetas und Sammeltaxis fahren etwa alle 20 min zur Bundesstraße
200, die Puerto Escondido mit
Acapulco
verbindet. Dort hält man ein weiteres Sammeltaxi nach
Marquelia oder Copala an.